Ein weißer Nebel über allem
Stahlgrau der Himmel darüber
Still und laut zugleich
Das Lied der Gleise, altvertraut
Züge, die über die Weltkarte tanzen
Und mich wie Boote in den Schlaf wiegen
(Etwas in meinem Kopf sagt
Dass das Gleisbett genauso bequem sei
Wie die Sitze)
(Ich glaube ihm nicht
Egal wie oft es mich
Daran erinnert)
Beissend kalt ist die Luft
Schlimmer noch wenn der Wind weht
Oder es regnet
(Ich vergesse immer
Dass der Winter
Von Dezember bis Februar geht)
Musik lässt mich träumen
Und für einen Moment Ruhe finden
Von dem Sturm in meinem Kopf
Manchmal führt sie meine Hand
Als ob ich die Melodien malen könnte
Doch ich wüsste nicht wie….?
(Wahres Chaos ist ein
Weißes Blatt Papier denn
Keine Bewegung ist wahrhaftig ohne System)
Ich sehe was andere schaffen und
Frage mich, was ich bis jetzt getan habe
Ich möchte so sein wie sie
Mein Weg
Führt
Durch dichten Nebel
Ein Gewirr von Fäden an mir
Da hin, dort hin, Leuchttürme,
Sturmglocken
Worte und Taten
Wie eine Schere
Die Fäden trennt
Worte und Taten
Wie Finger
Die neue Fäden spinnen
Alte Leuchttürme, Sturmglocken
Die meine Muster nicht mögen
Noch hänge ich an ihnen
Leuchttürme, Sturmglocken in der Ferne
Wege, Wege, Wege, Wege
Wie Spinnennetze und Tautropfen
Worte wie Gleise
Wie Seile
An einem schmalen Pfad
Nicht wie die Fäden
Der Leuchttürme und Sturmglocken
Die mich festhalten
Muster vor meinen Augen, in meinem Kopf
Noch kann ich
Sie nicht entziffern
Worte hinter meinen Augen
Ich verstehe sie
Nicht
Wie die Worte
Die manchmal
zu meinen Ohren finden
Das Spinnennetz ist
schöner als das Fertighaus, doch
Noch spinne ich nicht gut genug
Spinnennetze, Tautropfen
Leuchttürme, Sturmglocken, Fäden
Tanzen über die Landkarte
Muster, Muster, Muster, Muster
Leichte und schwere zu erkennen
Andere noch nicht
Ich mag den
Weißen Saum über allem
Und den Regen
Ich mag die
Warme Brise
Und das Zwielicht
Ich mag das
Wasser
Und die Schatten
Ich mag den
Geruch der Erde
Nach dem Sturm
Grenzen mag ich
Nur manchmal
Ganz selten
Und nur
Wenn andere sie
Für sich selbst ziehen
und ich glaube weniger aus dem hirn, als aus der seele.